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  • Titel
    Standortskundliche Grundlagen zum Waldumbau im nordsächsischen Tiefland
  • Paralleltitel
    Basic Elements of Site Classification for Forest Reconstruction in the North-Saxon Lowland
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    49 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200064197
  • Quelle
  • Abstract
    Das nordsächsische Tiefland umfasst ca 130.000 ha Waldfläche und entspricht den forstlichen Wuchsgebieten Mittleres Nordostdeutsches sowie Düben-Niederlausitzer Altmoränenland mit trockenem bzw. mäßig trockenem Tieflandklima. Beide Wuchsgebiete dehnen sich mit großen Flächenanteilen bis in die Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus. Der beabsichtigte Waldumbau in den überwiegend reinen Kiefernforsten muss von dem Beziehungsgefüge Klima-Immission-Boden-Vegetation ausgehen. Klima und Immission bilden regionale Gradienten. Die Böden gliedern sich in Flächenmuster mit über 100 kartierten Bodenformen. Für den Waldumbau sind zunächst die unvernässten Standorte auf ca 93.400 ha interessant. Davon bedecken sechs repräsentative Bodenformen 37.400 ha (40,5 %). Sie kennzeichnen einen ökologischen Gradienten, der durch abgestufte Schluffanteile im durchwurzelten Substrat bestimmt wird und damit Wasser- und Nährstoffhaushalt sowie die Ernährung der Baumarten steuert. Im Prinzip geht es um unterschiedliche Ausprägungen des periglazial entstandenen Geschiebedecksandes bzw. sein Fehlen. Die Bodentypen varieren vom Podsol bis zur Braunerde. Die Untersuchungen legen eine Korrektur der Wuchsgebietsgrenzen nahe.