- TitelMuren als geomorphologische Phänomene : Symposion der Geomorphologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1999
- Illustrationen47 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur14345
- Datensatznummer200064107
- Quelle
- AbstractWildbäche und Muren werden anhand von alpinen Beispielen als typische Erscheinungen des Hochgebirges vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den ablaufenden Prozessen, ihrer Rheologie, dem entsprechenden Formenschatz und den auslösenden Wetterereignissen. Dabei bestätigt sich, dass mit dem BinhamÖschen Fließmodell ein guter Teil des Formenschatzes beschrieben werden kann. Im Alpenraum kommen vor allem die Wetterlagen als Auslöser in Frage, mit denen feucht-warme, labile Luftmassen herangeführt werden, welche die Grundlage für vorwiegend konvektive Niederschläge bilden. Eine klimageomorphologische Interpretation von Muren ist durch die meteorologisch bedingte stochastische Komponente ihres Auftretens schwierig. Der menschliche Einfluß auf ihr Auftreten ist bescheiden und sollte nicht überschätzt werden.
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