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  • Titel
    Die bakterielle Resistenz als Bioindikator fuer die Schwermetallbelastung der Umwelt : Wirkungen von Luftverunreinigungen auf Boeden. Eintraege-Bewertung-Regelungen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7126
  • Datensatznummer
    200063944
  • Quelle
  • Abstract
    Bakterien haben eine Vielzahl von Resistenzmechanismen gegen Schwemetalle entwickelt, eine Anpassungsfaehigkeit, die haeufig durch extrachromosomale DNS, die sogenannten Plasmide, determiniert wird. Ziel der Untersuchungen ist die Aufklaerung von Zusammenhaengen zwischen der Schwermetallbelastung der Umwelt und dem Auftreten von schwermetallresistenten gramnegativen Bakterien in aquatischen und terrestrischen Oekosystemen sowie in der Bakterienflora des Menschen. Die Isolierung von Bakterien mit Schwermetallresistenz erfolgte auf selektiven Agarmedien. Bakterien mit Resistenz gegen Hg, As, Cu und Te wurden relativ haeufig aus praktisch allen Umweltproben isoliert. Ihr Anteil ist in belasteten Medien deutlich hoeher als in unbelasteten. Resistenzen gegen Ni, Cr, Co und Ag waren vergleichsweise gering. Humane Bakterienisolate mit Mehrfach- Antibiotikaresistenz sind auch haeufiger resistent gegen Hg, As und Ag. Die Isolierung und Charakterisierung von Plasmiden mit Metallresistenzdeterminanten werden an Beispielen erlaeutert. Mit der Vorstellung von Untersuchungen zur Resistenzentwicklung von Bakterien gegenueber Schwermetallen soll die Moeglichkeit einer Nutzung dieser Systeme fuer eine Bioindikation diskutiert werden.