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  • Titel
    Wild- und Haustierverluste an Kanälen in Nordrhein-Westfalen von 1988 bis 1997
  • Paralleltitel
    Game and domestic animal losses in canals in Nordrhein-Westfalia from 1988 to 1997 = Pertes d'animaux-gibier et d'animaux domestiques dans les canaux en Rhénanie-Westphalie de 1998 à 1997
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200063859
  • Quelle
  • Abstract
    Auf der Datenbasis der von der Wasserschutzpolizei in den Jahren von 1988 bis 1997 auf insgesamt 380 Kanalkilometern geborgenen Tierkadavern erfolgte eine Aufschlüsselung nach Tierart (Tabelle 1, Tabell 3) und nach Monaten (Tabelle 2, Tabelle 4). In den erfassten 10 Jahren schwankt die Anzahl ertrunkenen Wildes auf den gesamten 380 Kanalkilometern zwischen 11 und 40 Individuen. Die Anzahl des ertrunkenen Rehwildes mit 159 erfassten Tieren entspricht ungefähr den erfassten Haus- und Nutztieren für den gleichen Zeitraum und die gleiche Kanalkilometerlänge mit 148 Individuen. Die höchste Anzahl ertrunkenen Rehwildes fällt in die Monate April und Mai (Tabelle 2), die Mehrzahl der ertrunkenen Haus- und Nutztiere verteilt sich auf die Frühjahrs- und Sommermonate mit Spitzen im April, August und Oktober. Die Wild- und Haustierverluste an den Kanälen sind gegenüber 1972 deutlich zurückgegangen. Die Ursache des Rückgangs wird in der zunehmenden Berücksichtigung des Tierschutzes bei der Planung von Neubaumaßnahmen gesehen.