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  • Titel
    Auswertung der Flechtenerhebungen im Rahmen der immissions-oekologischen Waldzustandserfassung in Nordrhein-Westfalen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1987
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7126
  • Datensatznummer
    200063462
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen der Immissionsoekologischen Waldzustandserfassung werden an jedem Sollmesspunkt auch die Flechten an der Rinde von Eiche, Buche und einer dritten Laubbaumart bonitiert und bestimmt. Die Kartierung beschraenkt sich jeweils auf den anspruchvollsten Flechtentyp. Im Herbst 1983 war die Flechtenbesiedlung der Eiche besser als die der Birke, waehrend die Buche die anspruchsloseste Flechtenvegetation aufwies. Die Ergebnisse werden mit den Erhebungen an Fichte verglichen, insbesondere mit Nadelanalysen als Hinweis auf Immissionsbelastung. Eine hohe Belastung durch Cl, S und F wirkte sich unguenstig auf das Vorkommen anspruchsvoller Flechten aus, kann aber die Flechtenverbreitung allein nicht erklaeren. Neu ist die hohe negative Korrelation zum Gesamtstickstoff der Fichtennadeln. In Verbindung damit wird auch der Einfluss der Hoehenstufe auf die Verbreitung der Flechtentypen behandelt.