- TitelSimulationsmodelle als Hilfsmittel zur Quantifizierung des Stickstoffhaushalts von Waldökosystemen : Wirkungskomplex Stickstoff und Wald
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1995
- Illustrationen24 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur14313
- Datensatznummer200063199
- Quelle
- AbstractIm Rahmen des Forschungsvorhabens "Ökosystemforschung im Bereich der Bornhöveder Seenkette" stellt die Erfassung von Stickstoffflüssen innerhalb und zwischen Ökosystemen einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt dar. Ein umfangreiches Meßprogramm liefert Daten zur Bilanzierung der N-Einträge in die einzelnen Systeme sowie zur Quantifizierung der für den N-Haushalt wichtigen Transport- und Transformationsprozesse. Um räumlich und zeitlich extrapolierende Aussagen zum Stickstoffhaushalt treffen zu können, werden auf der Grundlage vorhandenen Detailwissens und in enger Abstimmung an die Ergebnisse der Freilanduntersuchungen Simulationsmodelle entwickelt und angewendet. In Form einer Übersicht werden die bei der Stickstoffmodellierung berücksichtigten Teilprozesse vorgestellt. Anhand eines Vergleichs von Simulationsergebnissen mit Meßwerten werden einzelne N-Haushaltsgrößen des untersuchten Buchenwald-Ökosystems erläutert. Eine Reihe von Langzeit-Simulationen soll zeigen, in welchem Maße die Stickstoffdynamik von einzelnen Standortfaktoren abhängt (Bodeneigenschaften, Witterungsverlauf, Bestandesdichte etc.). Von besonderem Interesse für die "Critical-Load-Problematik" sind Berechnungen zur Protonenfreisetzung, die auf der Netto-Bilanz zwischen Stickstoffeinträgen und -Austrägen basieren. Damit bieten entsprechend formulierte Simulationsmodelle die Möglichkeit, die potentielle Bodenversauerung, als Folge von hohen, zumeist aus der Landwirtschaft stammenden Ammonium-Einträgen zu quantifizieren.
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