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  • Titel
    Versuch zur natürlichen Verjüngung der Traubeneiche im Pfälzerwald
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200062868
  • Quelle
  • Abstract
    In einem 300-jährigen Traubeneichen-Buchen-Mischbestand im südlichen Pfälzerwald auf mäßig frischer bis frischer podsoliger Braunerde aus Hauptbuntsandstein ist im Jahr 1989 ein Versuch zur natürlichen Verjüngung der Eiche mit drei Varianten (Großschirm-, Gruppenschirm- und Femelschlag) angelegt worden. Die Naturverjüngung wurde jährlich nach Art, Höhe und Wurzelhalsdurchmesser erfasst. Nach 10 Jahren sind folgende Ergebnisse festzuhalten: Der praktizierte Großschirmschlag, der unplanmäßig schon im ersten Jahr durch Sturmwurf stark aufgelichtet wurde, führte zu einem sehr guten Wachstum und einer großen Dichte der Eichennaturverjüngung. Gruppenschirm- und Femelschlag wiesen ohne große Unterschiede untereinander deutlich geringeres Wachstum und niedrigere Dichten auf, die allerdings im Vergleich mit üblichen Pflanzverbänden noch ausreichend erscheinen. Jedoch zeichnet sich bei beiden Hiebsarten eine sehr deutlich zunehmende Dominanz der Buche über die Eiche ab. Bei der Verjüngung von Eichen-Buchen-Mischbeständen muss der Konkurrenzdruck der Buche in der Verjüngung minimiert werden. Dazu sind ausreichend große Auflichtungen von mind. 40 m Durchmesser und rasche Nachlichtungen erforderlich. Verbiss sollte ausgeschlossen werden.