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  • Titel
    Eine neue Methode zur Quantifizierung des Wildverbisses
  • Paralleltitel
    A New Method to Assess the Effects of Game-Browsing on Forest Regeneration
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    16 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200062637
  • Quelle
  • Abstract
    Waldinventuren sind ein geeignetes Instrument, um den Einfluss des Schalenwildes auf die Verjüngung zu quantifizieren. Im Schweizerischen Landesforstinventar (LFI) wurden deshalb Methoden zur Erfassung des Jahresverbisses entwickelt. Die Kenntnis des Jahresverbisses ist notwendig für den Vergleich mit der zulässigen Verbissintensität (Eberle et al. (1983, 1984, 1985, 1987), die eine wichtige Rolle bei der Beurteilung von Verjüngungen spielt. Die Auswertungen der LFI-Daten haben gezeigt, dass die Methoden, die im LFI 1 und um LFI 2 benutzt worden sind, unterschiedliche Werte für den Jahresverbiss geliefert haben. Dies war der Anlass für eine Überprüfung der Methoden. Im Rahmen der hier vorgestellten Untersuchung wurden 600 Pflanzen über drei Jahre hinweg dreimal jährlich Auf Verbissspuren überprüft. Zusätzlich wurde die Entwicklung des Verbissbildes mit Verbisssimulationen dargestellt. Die Ergebnisse erlaubten, die LFI-1- und LFI-2-Methoden untereinander und mit dem Jahresverbiss zu vergleichen. Dabei zeigte sich, dass die Resultate der LFI-1-Methode sehr stark von der Aufnahmesaison abhängig sind und die Ergebnisse der LFI-2-Methode den Jahresverbiss stark überschätzen. Auf Grund dieses Befundes schlagen wir eine Modifikation der LFI-2-Methode vor, die ähnlich wie die Methode von Eiberle (1980) eine Verzerrungsfreie Schätzung des Jahresverbisses ergibt, aber mit einer zerstörungsfreien, einmaligen Erfassung des Verbisses auskommt.