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  • Titel
    Ergebnisse der Mikrovermehrung ausgewählter Sandbirken
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14039
  • Datensatznummer
    200062550
  • Quelle
  • Abstract
    Die Forschungsarbeiten zur In-vitro-Kultivierung der Birke in Waldsieversdorf haben gezeigt, wie diese Methode sinnvoll in Züchtungsstrategien für eine Verbesserung von Birken hinsichtlich ihrer Holzstruktur und Wuchseigenschaften eingegliedert werden kann. Mit Hilfe der entwickelten Nährmedien, unter Berücksichtigung erprobter Kulturbedingungen lassen sich effektive Vermehrungs- und Bewurzelungsraten auch für ausgewählte Altbäume von Sandbirke erzielen. Die Methode wurde mit Erfolg auch in kommerziellen Gewebelabors des Gartenbaus und der Baumschulen angewendet. Auf mehreren Versuchsflächen zeigte sich die homogene Ausprägung der Merkmale, die charakteristisch waren für die in die Mikrovermehrung überführten Auslesebäume. Zur Vervollständigung der Aussagen sind Aufnahmen möglichst vieler existierender Anpflanzungen mit in vitro vermehrten Birken abzuwarten, die dann eine umfassendere Einschätzung zur Leistungsfähigkeit und Stabilität von in vitro vermehrten Birken und die Beurteilung von Nutzen und Risiko bei der Verwendung dieser Pflanzen ermöglicht. Die Zusammenstellung von slektierten Klonen mit besonderen Holzeigenschaften für die Vergabe an kommerzielle Nutzer wird angestrebt. Eine künftige Zielstellung könnte der Einsatz molekularer Marker für die Klärung der Ursachen / verantwortlichen Gene für die Ausprägung ungewöhnlicher Holzstrukturen (Maserung, Flammung, Riegelung, Vogelaugen) sein, da man diese Besonderheiten bei vielen Laubbaumarten findet und sie von besonderem holzwirtschaftlichen Interesse sind.