Titel
Erstellung verbesserter Cadmium-Sorptionsisothermen mittels 109Cd unter besonderer Berücksichtigung der Ausgangsgehalte
Paralleltitel
Improved cadmium sorption isotherms by the determination of initial contents using the radioisotope 109Cd
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
18 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200062082
Quelle
Abstract
Unter Verwendung zweier verschiedener analytischer Methoden wurden Cadmium (Cd)-Sorptionsisothermen erstellt, um den Einfluss der Ausgangsgehalte von Böden auf die Sorptionsversuche zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde ein relativ heterogenes Probenkollektiv zusammengestellt, welches ein breites Feld verschiedener Ausgangsgehalte erfasst. Ein Vergleich der biden Analysenmethoden (konventionelle Analytik, Radioanalytik) resultierte in einer sehr hohen Übereinstimmung der Cd-Gehalte in der Gleichgewichtslösung. Die errechneten Cd-Gehalte in der Festphase zeigten jedoch Unterschiede entsprechend dem gewählten Verfahren zur Berücksichtigung der Ausgangsgehalte. Trägt man die an Freundlich angepassten Sorptionsisothermen doppelt logarithmisch auf, so zeigen nur diejenigen einen log-linearen Verlauf, die mittels Radioanalytik erstellt wurden. Die deutet darauf hin, dass das radioanalytische Verfahren zur Anrechnung der Ausgangsgehalte besser geeignet ist als die bislang angewendeten konventionellen Analysemethoden. Danach muss die EDTA-Fraktion im Boden als Ausgangsgehalt bei der Erstellung der Sorptionsisothermen berücksichtigt werden, wobei je nach Sorptionscharakteristik des Bodens Anteile der EDTA-extrahierbaren Gehalte sowohl auf die Fest- als auch die Lösungsphase aufgeschlagen werden müssen. Bei dem hier ausgewählten Probenkollektiv liegen die auf die Festphase anzurechnenden Anteile an EDTA-extrahierbarem Cd zwischen 52,3 und 99,3 %.