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  • Titel
    Die Bedeutung der Topographie für das Populationswachstum von Steinwildkolonien am Ostalpenrand
  • Paralleltitel
    The significance of topography for the population growth of Alpine ibex colonies in the eastern Alps
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    31 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200061849
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Studie befaßt sich neben der Frage, ob es sich bei dem am Ostalpenrand ausgesetzten Steinwild um Wieder- oder Neuansiedlungen handelt, mit Faktoren, die die Populationsentwicklung von Steinwildkolonien in diesem Gebiet beeinflussen. Aufbauend auf der Hypothese, daß im Untersuchungsgebiet als limitierender Faktor für das Wachstum der Kolonien hauptsächlich die Topographie des Winterlebensraumes angesehen werden muß, werden die möglichen Wintereinstände - bezogen auf den Gesamtlebensraum - in den einzelnen Kolonien bewertet und ihre Qualität den jeweiligen Zuwachsraten gegenübergestellt. In allen untersuchten Lebensräumen wird die Entwicklung der Populationen in erster Linie durch das Zusammenspiel zwischen Topographie und Winterniederschlägen in Form von Schnee beeinflußt. Dieses Wechselspiel wird durch die häufig sehr kleinen, isolierten Gebirgsstöcke, auf denen die Kolonien gegründet wurden und leben noch verstärkt, da das Steinwild nur selten breitere Täler durchquert und so weitere Wanderungen zu geeigneteren Einständen nicht stattfinden können. An anderen Faktoren beeinflussen vor allem Niederschäge in Form von Regen in Verbindung mit feucht-kalter Witterung zur Setzzeit das Wachstum der Kolonie. Die Niederschlagsmenge in der Trächtigkeitsperiode war ohne Einfluß. Die Seehöhe spielt in Verbindung mit anderen Faktoren wie beispielsweise der Abnahme des Waldes mit zunehmender Seehöhe eine Rolle. Zwar zeigt das Steinwild in allen Kolonien die Tendenz, in der schneefreien Zeit so weit wie möglich nach oben zu steigen, dennoch können sich mitunter auch sehr nider gelegene Populationen gut entwickeln.