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  • Titel
    Vorkommen von Armillaria -Arten in den Gebirgswäldern der Ozark Mountains in Abhängigkeit von den Standortbedingungen, der Baumartenzusammensetzung und dem Eichensterben
  • Paralleltitel
    Distribution of Armillaria species in upland Ozark Mountain forests with respect to site, overstory species composition and oak decline
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    39 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200061816
  • Quelle
  • Abstract
    Die Armillaria-Wurzelfäule ist ein Faktor, der zum Eichensterben in den Ozark-Bergen in den Zentralen USA beiträgt. In den Quercus-Carya-Pinus-Wäldern dieser Region wurden Armillaria galica, Armillaria mellea und Armillaria tabescens nachgewiesen. Die Muster des Vorkommens jeder Armillaria-Art sowie aller möglichen Artenkombinationen wurden mit Hilfe von Kontingenztafeln bzw. schrittweiser logistischer multipler Regression analysiert. Dabei wurden folgende quantitative und qualitative Parameter berücksichtigt: Landschaftstyp, Geologie, Geomorphologie, Exposition, Bodentyp, Steinauflage auf dem Boden, liegendes Totholz, Häufigkeit und Basalfläche von Holzpflanzen und pathologisches Absterben der einzelnen Arten. Zwei Roteichen-Arten der Sektion Erythrobalanus, Quercus coccinea und Quercus velutina starben am häufigsten ab und waren auch am empfindlichsten gegen eine Armillaria-Infektion. Die Standorteigenschaften, welche zur Verteilung der Armillaria-Arten und zur Mortalität der Bäume in Beziehung standen, waren auch mit der Dominanz von Quercus coccinea und Quercus velutina sowie der regionalen Vegetationsgeschichte korreliert (z.B. der Umwandlung von Pinus echinata - Beständen in Laubwälder). Armillaria gallica wirkte wahrscheinlich als Antagonist gegen die pathogeneren Armillaria-Arten.