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  • Titel
    Entwicklung und Zuwachs der Molikakultur (Pinus peuce Gries.) auf Buchenstandorten in Serbien
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13149
  • Datensatznummer
    200061459
  • Quelle
  • Abstract
    Die Untersuchungsergebnisse deuten auf sehr erfolgversprechende Entwicklungsmoeglichkeiten der Molikakiefer auf Buchenstandorten im Hochgebirge hin. In der Durchmesser- und Hoehenentwicklung dominanter Baeume entspricht die Molikakiefer bis zum untersuchten Alter von 25 Jahren etwas zurueck. Die Kulmination des laufenden Hoehenzuwachses tritt bei den vorherrschenden Molikabaeumen mit ca. 25 Jahren ein und liegt damit in etwa gleich mit der Schwarzkiefer, jedoch etwas frueher als bei der Fichte. Im Kulminationspunkt des laufenden Durchmesser- sowie des laufenden Hoehenzuwachses weist die Molikakiefer hoehere Werte als die Schwarzkiefer auf, bleibt jedoch hinter der Fichte zurueck. Der Zeitpunkt der Kulmination ist beim Durchmesserzuwachs merklich frueher anzusetzen als beim Hohenzuwachs. Im Hinblick auf das untersuchte Alter zeichnet sich der Molikabestand durch einen guten Vorrat (195 Kubikmeter/ha) und einen hohen laufenden Volumenzuwachs (13.7 Kubikmeter/ha) aus. Mit dem Aufbau eines Samenbestandes der Molikakiefer erhofft man sich eine verstaerkte Nutzung dieser bisher sehr zu Unrecht unterschaetzten Baumart Gerade unter extrem unguenstigen mikrostandoertlichen Verhaeltnissen zeigt sich die Molikakiefer in den letzten Jahren wesentlich widerstandsfaehiger gegen Erkrankungen und Trockenschaeden als viele andere Baumarten, insbesondere Fichte und Schwarzkiefer.