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  • Titel
    Schonende Holzernte im Spreewald
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13504
  • Datensatznummer
    200060554
  • Quelle
  • Abstract
    Mit dem Einsatz modernster Verfahren kann grundsätzlich auch in einem ökologisch sensiblen Gebiet wie dem Spreewald eine umweltverträgliche forstliche Bewirtschaftung erfolgen. Das Einhergehen von Wirtschafts- und Naturschutzbelangen beschränkt sich in technologischen Fragen somit nicht allein auf die Rückkehr zu traditionellen Verfahren. Die Seilkranrückung hat sich als ein weitgehend boden- und bestandesschonendes Verfahren erwiesen. Eine Quantifizierung von Einflüssen der Spezialtechnik auf die Bodenstruktur wird durch messtechnische Untersuchungen noch vorgenommen. Bei einem stimmigen Verfahrensablauf und optimaler Wertschöpfung im Rahmen der Ausformung lassen sich zukünftig auch bei der aufwendigen Seilkrantechnolgie positive Deckungsbeiträge, bezogen auf die Holzernte, erzielen. Im Zuge ständiger verfahrenstechnischer Weiterentwicklungen bedarf es der permanenten Suche nach den günstigsten Lösungen. Insofern müssen neben dem grundsätzlich geeigneten Seilkraneinsatz auch die technischen Entwicklungen der boden- und luftfahrzeuggestützten Verfahren weiter im Blickfeld behaten werden. Die kritische Verfahrensanalyse muss auch auf die speziellen, sehr aufwendigen Bestandesgründungsverfahren im Spreewald ausgedehnt werden. Mit der Methode des Anlegens von Rabatten mittels Großbaggereinsatz steht dafür ein im Hinblick auf die Wertholzerzeugung im Hochwaldbetrieb bewährtes, aber kosten- und befahrungsintensives Verfahren zur Verfügung. Möglichkeiten der Kostenreduzierung und der Vermeidung des Einsatzes von schweren Baggerfahrzeugen sind hierbei zukünftig gefragt. Für Forstleute, Reservatsmitarbeiter und allen am Spreewald Interessierten sind das noch wesentliche Herausforderungen für deren Bewältigung alle Ideen willkommen sind.