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  • Titel
    Textur, Waldstruktur und Naturverjüngung im Bannwald "Napf"
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    45 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5235
  • Datensatznummer
    200060532
  • Quelle
  • Abstract
    Der in der hochmontanen Stufe gelegene Bannwald "Napf" ist vorwiegend von sekundaeren, teilweise bis zu 150 Jahre alten Fichtenwaeldern bestockt, in denen nur auf kleiner Flaeche eingesprengt andere Baumarten zur Vorherrschaft gelangt sind. Die Baumartenanteile (Individuen > 7cm BHD) betragen auf die Gesamtflaeche bezogen insgesamt: 73% Fichte, 13% Buche, 7% Bergahorn, 6% Tanne, 3% Vogelbeere. In der Verjuengung keimen zwar ausreichend Fichte und in ueberreichem Mass Bergahorn neben wenig Tanne, Buche und Vogelbeere, doch wachsen nur wenige Individuen in die Groessenstufe > 10cm ein. Die unbefriedigende Verjuengungsdynamik hat sich von 1982 bis 1990 nicht verbessert. Hierfuer ist neben der klimatischen Ungunst der hochmontanen Hoehenlage der hohe Gamswildbestand verantwortlich. Ansaetze fuer eine spontane Rueckwandlung der anthropogenen Fichtenwaelder zu den urspruenglichen Buchen-Tannen-Waeldern sind derzeit im Napf nicht erkennbar. Im Zeitraum 1982 bis 1990 hat die Zerfallsphase von rund 3 auf fast 17% der Gesamtflaeche zugenommen, bedingt durch neuartige Baumschaeden, Sturmwurf und Borkenkaeferkalamitaeten. Der Trend hat sich seither fortgesetzt.