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  • Titel
    Nachhaltigkeit auf Zeit - Empirie in der forstgeschichtlichen Arbeit
  • Paralleltitel
    Limited Sustainability - Empirical Methods in Forest History
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200060501
  • Quelle
  • Abstract
    Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Nutzen empirischer analytischer Verfahren für forstpolitikgeschichtliche Fragestellungen. Beschrieben werden Vorgehensweisen und die wichtigsten Ergebnisse einer Untersuchung, die am Institut für Forstpolitik, Forstgeschichte und Naturschutz der Universität Göttingen vom Verfasser durchgeführt wurde. Sie hat die Bedingungen für die Entstehung von forstlicher Nachhaltigkeit in der Montanwirtschaft des westlichen Harzes vor 1800 zum Gegenstand. Erst die empirische, quantitative Analyse der Holzaufkommens- und Waldzustandsentwicklung gestattet es, die Bemühungen des Staates um Holzversorgungssicherheit in ihren Wirkungen zu beurteilen. Die Rekonstruktion und der anschließende Vergleich von Daten zur Dichte, zur Baumartenzusammensetzung und zur Altersstufengliederung der Bestände ergeben, dass ein vielgestaltiger politischer Mechanismus die Schonung des Waldes erreichte und dazu beitrug, dass jener seine Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen konnte. Er verlor jedoch seine Bedeutung in derökologischen Katastrophe (Borkenkäfer, Stürme) des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.