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  • Titel
    Fichtenpflanzung. Toleranzen fuer Pflanzenstellung, Wurzelschnitt und - deformation bei Fichte (Picea abies (L.) KARST.) in Aufforstungen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5206
  • Datensatznummer
    200059936
  • Quelle
  • Abstract
    Der vorliegende Versuch mit 18 Faktoren vermittelt, dass Restkruemmungen im Spross bei Schraegpflanzungen infolge einsetzender Nutationsbewegungen im 3. Jahr noch nicht voll beseitigt sind, obwohl eine aufrechte Stellung der Pflanze bereits im 1. Vegetationsjahr erreicht wird. Andere versuchsbedingte Unterschiede fuer den Faktor Pflanzenneigung finden sich nicht, auch nicht in den Werten fuer Pflanzenausfall, Zuwachs und Pflanzengroesse. Der Versuch bestaetigt die positive Wirkung eines tieferen und den negativen Einfluss eines zu hohen Standes der Pflanze im Boden. Die Unterlegenheit zu hoch gesetzter Pflanzen wird im Pflanzenausfall deutlich. Der Pflanzenausfall liegt wesentlich hoeher als bei oberbodengleicher Pflanzung. Der Zuwachs wird allerdings nur in den ersten Kulturjahren negativ beeinflusst. Tiefer sitzende Pflanzen entwickeln sich besser, so dass nach 5 Jahren die durch die Pflanzung entstandene Hoehendifferenz zwischen den Versuchsgliedern ausgeglichen ist. Ein Wurzelschnitt beeintraechtigt erst dann die Aufforstung, wenn um ueber 60% die Wurzel eingekuerzt wird. Der Frass der Ruesselkaefer an der Fichte ist flaechenbezogen und nicht vom Pflanzenverfahren abhaengig. Absterbende Pflanzen werden allerdings kaum befallen. Auch der Verbiss durch Muffelwild ist flaechig und nicht von den Versuchsfaktoren abhaengig. Sekundaere Wurzeldeformationen haben keinen Einfluss auf den Pflanzenausfall und das Wachstum. Entscheidend sind fester Sitz, kein zu hoher und kein uebermaessig tiefer Stand bei mehr oder weniger lotrechter Stellung.