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  • Titel
    Untersuchungen zum Beitrag der S- und N-Deposition zur Bodenversauerung : Luftverunreinigungen und Waldschaeden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    7 Abb., 3 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12968
  • Datensatznummer
    200059666
  • Geschichte
    Früherer Titel: früher u.d.T. : Forschungsberichte zum Forschungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen "Luftverunreinigungen und Waldschaeden"
  • Quelle
  • Abstract
    Ziel des Vorhabens ist, die Saeurebelastung von Waldstandorten in Nordrhein- Westfalen aufgrund des Eintrags von Schwefel- und Stickstoffverbindungen anzugeben. Dazu werden Depositionsmessungen an 10 Waldmesstationen aus dem Zeitraum 1982 bis 1988 ausgewertet. Die Moeglichkeit zur Bilanzierung von Stoffumsaetzen im Boden ergab sich durch Austragsmessungen in zwei Fichtenbestaenden von 1985 - 1987. Ferner wurde die Auswirkung einer Waldkalkung untersucht. Die regional unterschiedliche Hoehe der Ammonium- Deposition beeinflusst massgeblich die bodeninterne Protonen-Produktion unter Wald und fuehrt zur Ausweisung von drei typischen Belastungssituationen in Nordrhein-Westfalen. Die bodeninterne Auf- und Abbau von N- und S-Verbindungen setzt kurz- und mittelfristige Versauerungsschuebe in Gang, die unmittelbar mit der Veraenderung von Kennwerten fuer Saeure- und Naehrstoffstress in der Bodenloesung einhergehen. Durch Ausbringung von Mg-haltigem Kalk laesst sich akuter Mg- Mangel bei Fichte beheben. Die als ein Symptom der neuartigen Waldschaeden bei Fichte zu beobachtendeVergilbung aelterer Nadeljahrgaenge kann primaer als durch Saeuredeposition bedingter, Al-induzierter und insofern systemischer Mg-Mangel, der reversibel ist, interpretiert werden.