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  • Titel
    Zum Wasserhaushalt des Einzugsgebietes der Oberen Ill
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    21 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13624
  • Datensatznummer
    200058940
  • Quelle
  • Abstract
    Die von 1951-1992 gemittelten Größen der Wasserbilanz des Einzugsgebietes (EG) der Oberen Ill lassen sich nach den Ergebnissen in dieser Arbeit wie folgt zusammenfassen: Die Abflußmessung der Vorarlberger Illwerke ergibt für den natürlichen Abfluß des EG 1374 mm bei einer Genauigkeit von 10%. Die Jahressumme des Gebietsniederschlags beträgt 1765 mm bei einer möglichen Abweichung von 15%. Die Jahresverdunstung kann zwischen 330 ʼ 50 mm eingegrenzt werden. Obwohl bei der Berechnung der Verdunstung mit zwei voneinander unabhängigen Methoden ein ähnliches Ergebnis erzielt wurde, bleibt doch eine gewisse Unsicherheit. Die berechneten Werte können leider nicht anhand von Messungen überprüft werden. Diese Unsicherheit wirkt sich in weiterer Folge auch auf eine nicht endgültig gesicherte Fehlerabschätzung des Gebietsniederschlags aus. Mit gezielten Verdunstungsmessungen an Klimastationen über mehrere Jahre könnte zumindest für mittlere Verhältnisse die Verdunstungsberechnungen überprüft werden. Es würden wahrscheinlich bereits detaillierte Messungen der Feuchte-, Wind- und Strahlungsverhältnisse an repräsentativen Stationen genügen, um mit besseren, aufgrund physikalischer Vorgänge abgeleiteter Verdunstungsformeln, zuverlässigere Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig könnte man auch mit gewissenhaften Wasserwertsbestimmungen der Schneedecke an Klimastationen und Totalisatoren den Korrekturfaktor prüfen und gegebenenfalls verbessern. Die Umlegung der Punktwerte von Niederschlag und Verdunstung auf das ganze Gebiet wird immer subjektiv und deshalb schwer verifizierbar bleiben. Nur über zusätzliche Messungen an kritischen Stellen wäre eine Verbesserung denkbar.