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  • Titel
    Welche Verfahren und Geraete erleichtern die Aufforstung der Sturmflaechen? Gibt es Neuerungen, gibt es Entwicklungsbedarf? FORUM auf der INTERFORST '92 - Band 1.
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    4 Abb., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12934
  • Datensatznummer
    200058852
  • Quelle
  • Abstract
    Dr. Eder betonte in seinem Referat die standoertlichen Grundlagen der Waldwirtschaft und wies vor allem darauf hin, dass mehr als bisher der Boden und die auswirkungen aller forstlichen Massnahmen auf diesen als wichtigen Teil des gesamten Waldoekosystems verstanden werden muessen. Er sieht einen erheblichen Nachholbedarf in der Standortserkundung auch in zusaetzlichen Aussagen zur Wasserleitfaehigkeit und zu Austragungs- bzw. Verlagerungsvorgaengen im Boden. Kutscher stellte in seinem Referat ein neues Pflanzverfahren vor, das bei guenstigerer ergonomischer Belastung eine deutlich hoehere Leistung gegenueber der Winkelpflanzung ermoeglicht. Die Eignung dieses Verfahrens wird allerdings auf Pflanzen mit schmaler Wurzelbildung (v.a. Eiche und Buche) begrenzt. Umfangreiche Praxiserfahrungen in Bayern ueber dieses Verfahren liegen bereits vor. Arnold stellt die bewaehrten maschinellen Verfahren der Kulturbegruendung und Kulturvorbereitung vor und weist darauf hin, dass jede maschinelle Bearbeitung auch Bodenbearbeitung bedeutet. Die Moeglichkeiten zur Melioration immissionsgeschaedigter Boeden werden besonders aufgezeigt und die Erfolge seitheriger maschineller Kulturverfahren zusammengefasst. Bolle gibt eine Ueberblick ueber die maschinellen Pflanzverfahren in der DDR und zeigt auf, dass ein hoher Anteil der Walderneuerung (in seinem Bsp. 59 %) durch Pflanzung und Saat mit Maschinen bewaeltigt werden. Die Auswirkungen des Bodendrucks und der Wurzelbeschaedigung sind nach seiner Auffassung in der DDR bisher noch zu wenig beachtet worden.