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  • Titel
    Herkunftsunterschiede beim Eichensterben
  • Paralleltitel
    Provenance-differences in Oak Decline
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    4 Abb., 3 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200058781
  • Quelle
  • Abstract
    In dem Eichenherkunftsversuch, den Krahl-Urban 1951 mit 62 Traubeneichen- und 57 Stieleichenherkünften begründet hat, trat 1996 Kahlfraß auf, der in den Folgejahren zu Absterbeerscheinungen führte. Diese zeigten z.T. auffallende Herkunftsunterschiede an den Parzellengrenzen. Eine Schadensaufnahme ergab, dass die Stieleichen im Mittel stärker geschädigt waren als die Traubeneichen, dass die Herkunftsunterschiede innerhalb der Ökotypen aber weit größer waren als die Unterschiede zwischen Stiel- und Traubeneiche. Die Variationsbreite reicht von ganz abgestorben bis zu fast ungeschädigt. Zwischen dem Austriebsverhalten der Herkünfte und ihrer Schädigung besteht eine hochsignifikante Abhängigkeit (r = 0,42), die allerdings nur rd. 18% der zwischen den Herkünften auftretenden Variation in den Absterbeerscheinungen erklärt. Eine Zuordnung der Schadensintensität zu standörtlichen Unterschieden auf der Versuchsfläche war nicht möglich. Die Traubeneiche scheint aufgrund ihrer ökologischen Anpassung an ärmere und trockenere Standortbedingungen mit dem durch den Kahlfraß ausgelösten Stress besser fertig zu werden als die Stieleiche.