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  • Titel
    Gerissen, geschlagen, verschollen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6575
  • Datensatznummer
    200058676
  • Quelle
  • Abstract
    Im Untersuchungsgebiet hat sich durch die Auswilderungen von 104 Fasanen eindeutig keine Bestandsverbesserung ergeben. Zu aehnlichen Aussagen kommt Kamieniarz (1993), der den Einfluss des Aussetzens auf den Fasanenbesatz in mehreren polnischen Regionen analysierte und in der Regel keinen positiven Effekt erkennen konnte. Auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR trat der gewuenschte Effekt durch umfangreich durchgefuehrte Fasanenauswilderung (Aussetzungen: 1982 bis 1989 = etwa 204 100 Tiere) nicht ein (Ahrens et al. 1991). Vor dem Hintergrund der vorliegenden Ergebnisse ist eine Auswilderung von Zuchtfasanen nicht oder nur bedingt zu empfehlen. Angesichts der geringen Erfolgsaussichten, durch Fasanenauslassungen ohne wirksame Lebensraumverbesserung den Besatz nachhaltig zu foerdern, ist es empfehlenswerter, geeignete Hege- und Biotoppflegemassnahmen zur langfristigen Bestandsverbesserung bzw. zur Entwicklung der noch vorhandenen wildlebenden Fasanenpopulation durchzufuehren, in Verbindung mit einer intensiven Raubwildbejagung zur Verminderung des Beutegreiferdruckes.