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  • Titel
    Steinmehl - ein Bodenhilfsstoff?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4200
  • Datensatznummer
    200058133
  • Quelle
  • Abstract
    Zahlreiche Versuche mit Gesteinsmehlen konnten bislang mit wissenschaftlichen Methoden weder durch direkte Anwendung noch als Zusatz zu Gülle eine gesicherte Ertragssteigerung bzw. eine nennenswerte Verbesserung von Bodenparametern (z.B. höheren Regenwurmbesatz, Verbesserung der Puffer- und Austauschkapazität oder gesicherte Erhoehung der Phosphatmobilisierung) bei praktischer Aufwandmenge erbringen. Bezüglich des Siliziumgehaltes der Pflanzen gilt, dass dieser in der Regel mit dem Tongehalt des Bodens korreliert und Silizium normalerweise im Boden ausreichend vorhanden ist. Bezüglich der Phosphor-Mobilisierung konnte bislang nur in Gefässversuchen und hier erst ab einem pH-Wert von über 6,5 durch gezielte Zufuhr von Na-Silikationen eine gewisse positive Tendenz einer erhoehten Phosphatmobilisierung bzw. verminderten Festlegung (ca. 1mg CAK P2O5/100g Boden) ermittelt werden. Dies ist jedoch für die Praxis unbedeutend. Positiv zu erwaehnen ist vielleicht, dass Gesteinsmehle ähnlich wie fein vermahlene Erde aufgrund der Tonkomponente die Verrottung von Stallmist etwas fördern und bei Einstreuung im Stall das Stallklima etwas verbessern helfen können. Eine ähnliche Wirkung zeigt auch Hyperphosphat-fein oder Bentonit.