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  • Titel
    Genetische Untersuchungen zur Herkunftsfrage der Kiefer (Pinus sylvestris L.) in der Pfalz - unter besonderer Berücksichtigung der wuchsschwachen Bestände am Haardtrand : Erhaltung und Nutzung genetischer Ressourcen für den naturnahen Waldbau - Betriebswirtschaft und/oder Naturschutz
  • Paralleltitel
    Genetic investigations on the origin of Scots pine (Pinus sylvestris L.) in the Palatinate - with special emphasis on the Haardt edge stands of poor growth
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4370
  • Datensatznummer
    200057914
  • Quelle
  • Abstract
    Im Zusammenhang mit der Herkunftsfrage der "Pfälzer Kiefer" wurden isoenzymatische Untersuchungen an 130- bis über 160jährigen Kiefernbeständen durchgeführt, die überwiegend am Ostrand des Pfälzerwaldes (Haardtrand) stocken und für die ein krüppelhaftes Aussehen und schwacher Wuchs charakteristisch sind. Zum Vergleich wurden jüngere Bestände mit normalwüchsigen und normalgeformten Kiefern aus dem Bereich des Pfälzerwaldes untersucht. Vorläufige Ergebnisse werden hier dargestellt. Auf der Grundlage von 12 polymorphen Genloci liegen die Diversität und die Gesamtdifferenzierung sowohl der Allelfrequenzen als auch der Genotyphäufigkeiten der krüppel- und schwachwüchsigen Bestände im Vergleich zu den normalwüchsigen Referenzbeständen durchschnittlich etwas niedriger. Ebenfalls ist der mittlere Heterozygotenanteil bei den Krüppelkieferbeständen mit 26,5% um 3% geringer als bei den normalwüchsigen Referenzbeständen. Obwohl nicht allzu stark ausgeprägt, wird die genetische Ähnlichkeit der Krüppelkieferbestände einerseits und der Referenzbestände andererseits durch dendrographische Darstellung auf der Basis des genetischen Abstandes deutlich.