- TitelWaldbau und Genressourcen: ökologische und ökonomische Aspekte in einem Privatwald : Erhaltung und Nutzung genetischer Ressourcen für den naturnahen Waldbau - Betriebswirtschaft und/oder Naturschutz
- ParalleltitelGenetic resources in silvicultural management: economic and ecological restraints
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1999
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur4370
- Datensatznummer200057868
- Quelle
- AbstractAm Beispiel eines privaten, gewinnorientierten Forstbetriebes wird der Umgang mit genetischen Ressourcen bei der waldbaulichen Entscheidungsfingung untersucht. Aus Standortsvielfalt, vorhandenen genetischen Ressourcen und Betriebszielen werden Konsequenzen für den Einsatz waldbaulicher Methoden und den Umgang mit genetischen Ressourcen abgeleitet: Baumartenwahl, Einsatz geklonter Pflanzen, Dokumentation von Herkünften und Klonen, Verjüngungs- und Hiebsverfahren. Die Bedeutung betriebswirtschaftlicher und naturschützerischer Rahmenbedingungen wird gegenübergestellt. Zur möglichst weitgehenden Erreichung von sowohl Naturschutz- als auch betriebswirtschaftlichen Zielen ergeben sich als Schlußfolgerungen: Bei natürlicher Vielfalt ist eine Vielfalt von Waldbaumethoden erforderlich; Einengung durch persönliche Überzeugung (z.B. naturnaher Waldbau) ist "naturfern". Waldbau sollte nicht flächendeckend erfolgen; Teilflächenbewirtschaftung und Schutzgebiete schaffen genetische und ökologische Refugien. Änderungen der genetischen Ressourcen sollen nur begründet durchgeführt werden; dazu scheinen Untersuchungen über Populationsgenetik und Genmarker sowie eine "genetische (Technik-) Folgenabschätzung" dringend erforderlich.
- Schlagwörter
- Klassifikation
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