Titel
Eine Statistik ueber die forsttechnischen Meliorationen der Wildbachverbauungen in den tschechischen Laendern im Zeitabschnitt von 1916 bis 1945
Verfasser
Erscheinungsjahr
1983
Illustrationen
16 Tab.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
12727
Datensatznummer
200057086
Quelle
Abstract
Im Jahre 1984 haben wir 100 Jahre des Gesetzes erinnert, der durch die systematische Bemuehung der tschechischen Forstingenieure und Wildbachfacharbeiter in den Quellgebieten der Fluesse an den Wildbaechen, Runsen und steilen Waldgehaengen den Schutz gegen die Wassererosion der Waldboeden gesichert hat. Die Wildbaeche und Runsen sind in den tschechischen Laendern meistens schon voll beruhigt worden. Doch die erwarteten Folgen nach den Immissionsschaeden in den Gebirgsforstgebieten werden in den naechsten 10-20 Jahren als notwendig die Belebung der Taetigkeit der Wildbachverbauung wieder zeigen. Das wird die Gelegenheit zur Ergaenzung des Waldgesetzes, in dem diese Taetigkeit fehlt. Was die alten Wildbachverbauer erwiesen haben, dass muss man bewundern und von deren Arbeit Beispiel finden. Den groessten Umfang der Arbeiten an den Wildbaechen und Runsen in den tschechischen Laendern vom Jahre 1916 bis 1945 zeigt das Jahr 1931, wann bei den Sektionen in Praha, Brno und Opava insgesamt 35,324 km der systematischen Wildbachverbauung durchgefuehrt wurde und 432,4 ha Boeden in den Arbeitfeldern der Wildbaeche an den Gehaengen durch die bodenschutzenden Aufforstungen und vegetativen Vorkehrungen befestigt wurden. Vom Jahre 1919 bis 1937 gibt die Statistik insgesamt 409,199 km der systematischen Wildbachverbauungen in den tschechischen Laendern an, im Arbeitsfelde von 14 336,13 ha an der Flaeche der Quellgebiete von 6215,84 km2. In Maehren und Schlesien war der Umfang der Arbeiten an Wildbaechen und Runsen zweimal so gross als in Boehmen, in Maehren und Schlesien besonders hat man mehr billigere und biologisch gunestigere hoelzerne Verbauungsarten benuetzt.