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  • Titel
    Verlagerung von Caesium-137 in typischen Boeden Norddeutschlands zehn Jahre dem Tschernobyl-Unfall
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200056920
  • Quelle
  • Abstract
    Die Cs-137-Verlagerung in typischen Boeden Norddeutschlands wurde zehn Jahre nach dem Unfall in Tschernobyl untersucht und mit der Cs-Verteilung 1986 verglichen. 1986 befanden sich fast 90% des Cs in den obersten 1-5cm der untersuchten Boeden, 1996 waren es 50-70%. Die im Vergleich ausgeglichenere Cs-137-Verteilung zehn Jahre nach dem Unfall zeigt, dass Verlagerungsprozesse stattgefunden haben. Mit deutlichen Verlusten im Oberboden wies der Podsol eine intensive Verlagerung von Cs-137 auf. Die geringste Verlagerung bis in 10cm Tiefe zeigte der Pseudogley. Ein dem Pseudogley aehnliches Cs-Verteilungsmuster im Oberboden wies der Moorboden auf, der Cs-Anteil von 10% in 10-15cm Bodentiefe deutete jedoch auf eine tiefgehende Verlagerung hin. Trotz des hohen Tongehaltes wurde im Marschboden eine ausgeglichene Cs-Verteilung ueber das gesamte Profil gefunden, moeglicherweise das Ergebnis von Peloturbation und/oder von Turbationsvorgaengen, hervorgerufen durch Viehtritt.