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  • Titel
    Aktuelles Eichensterben in Niedersachsen : Ursachen und Gegenmaßnahmen
  • Paralleltitel
    Recent Outbreak of Oak Decline in Lower Saxony, NW-Germany - Causes and Prevention
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200056890
  • Quelle
  • Abstract
    Die primäre Ursache aktueller und früherer Episoden von Eichensterben in Niedersachsen wird im Zusammenwirken von wiederholtem Kahlfraß durch Arten der "Eichenwicklerfraßgesellschaft" mit gleichzeitigen Witterungsextremen gesehen. Als Witterungsextreme kommen starke Winter- und Spätfröste sowie Extreme des Wasserhaushalts in Betracht, die zusammen mit wiederholter Entlaubung durch Insekten die Wasserleitfähigkeit im Holz der Eichen einschränken und ein plötzliches Absterben auslösen. Im Zusammenhang möglicher Gegenmaßnahmen wird die stabilisierende Wirkung von dichtem Unterbau betont. Bis zum Erreichen einer Stabilisierung, vorrangig durch waldbauliche Maßnahmen, wird die Bekämpfung der blattfressenden Insekten auf besonders gefährdeten Flächen unter für die Eichen kritischen Bedingungen (wiederholter Kahlfraß, extreme Witterung) befürwortet. Nach einer nicht verhinderten primären Schädigung sollte versucht werden, den dann drohenden sekundären Prachtkäferbefall durch einen frühzeitigen Sanitärhieb (sofortige Entnahme aller frisch absterbenden und sehr stark geschädigten Eichen) zu verhindern.