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  • Titel
    Wildökologische Raumordnung in Nordrhein-Westfalen : Sicherung der Populationen und vorbeugende Konfliktminimierung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    3 Abb., 3 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10897
  • Datensatznummer
    200056787
  • Quelle
  • Abstract
    Die Biogeographie untersucht, warum die Verbreitung einer Art auf einen bestimmten Raum beschränkt ist. Für die aktuelle Verbreitung der Wildarten gibt es vor allem geschichtliche Gründe. Die Festlegung der Verbreitungsgebiete der großen Schalenwildarten dient der Sicherung der Populationen, der Berücksichtigung ihrer Lebensräume bei anderen raumwirksamen Planungen und Maßnahmen und dient angesichts der vielfältigen Inanspruchnahme der Landschaft durch den Menschen auch der vorbeugenden Konfliktminimierung. Erste Untersuchungen hierzu führte die Forschungsstelle in Nordrhein-Westfalen ab 1970 durch. Nach einem Beschluss des Arbeitskreises Jagd und Naturschutz, der für das Rotwild als größte autochthone Wildart die Ausweiseung möglichst großer Gebiete und für die übrigen Arten den Status quo vorsah, wurden nach fachlicher Vorarbeit und entsprechenden Abstimmungen die Gebiete identifiziert und in einer Verordnung des MURL 1994 definiert.