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  • Titel
    Einfluß der Umweltbedingungen und der genetischen Veranlagung auf den Wachstumsverlauf von Rotwild (Cervus elaphus L.)
  • Paralleltitel
    Environmental conditions and their effect on the growth pattern of red deer (Cervus elaphus L.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    11 Abb., 1 Tab., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8871
  • Datensatznummer
    200056690
  • Quelle
  • Abstract
    Es wurden Untersuchungen in einem Gebiet von 11.120 ha durchgeführt, das durch drei Biotope von guter bis mittlerer Bonität charakterisiert ist. Im Wachstumsverlauf des männlichen und weiblichen Rotwilds gibt es keine Unterschiede. Die Rotwildrudel in den drei Biotopen gehören zu einer gemeinsamen Population. Wegen der relativ kleinen Waldflächen und der Unruhe in den Wäldern wechselt das Rotwild häufig in die Feldfluren, wo es ausreichend abwechslungsreiche Nahrung findet. Das Biotop des Äsungsgebiets hat einen größeren Einfluß auf den Wachstumsverlauf und den Wildbretertrag als das Biotop des Einstandsgebiets. Es gibt keine ausgeprägten Kern- und Streifzonen. Kleine Gehölzflächen in der Feldflur und Bruchgebiete werden zunehmend als Einstandsgebiete vom Rotwild angenommen. Die Flächen von Einstands- und Äsungsgebiet sind 2.700 ha bis 3.000 ha groß. Der Vergleich des Wachstumsverlaufs mit Rotwildpopulationen aus andern Ländern ergibt, daß die genetische Veranlagung einer Population einen entscheidenden Einfluß auf den Wachstumsverlauf und den Wildbretertrag hat.