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  • Titel
    Minirhizotron-Messungen zur Feinwurzeldynamik von Fichten in Abhängigkeit von der Nährstoffversorgung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200056646
  • Quelle
  • Abstract
    Minirhizotrone mit hoher Auflösung wurden eingesetzt, um den Umsatz der Feinwurzeln von Fichten in Abhängigkeit von der N-Düngung zu untersuchen. Der Fichtenbestand war wiederholt mit Ammoniumsulfat (NS) gedüngt worden. Zum Vergleich waren eine ungedüngte Kontrolle (C) und eine N-freie, Makro- und Mikronährstoffe enthaltende Düngungsvariante (V) vorhanden. Hinsichtlich der Wurzellängenproduktion und der Wurzellängenmortalität ergab sich eine signifikante Interaktion zwischen Untersuchungstermin und Düngungsvarianten. Allerdings war der Wurzellängenzuwachs in NS und V nicht signifikant grösser als in C. Die Netto-Wurzellängenbildung (Produktion-Mortalität) ergab die Rangfolge NS > V < C. Dies lag daran, dass die Feinwurzeln in NS und V während des Untersuchungszeitraumes August 91 bis Aug. 92 kurzlebiger als in C waren. Insbesondere während des Winters war der Feinwurzelabbau in V stärker als in C und NS. Von Juni bis August war in V kein Verlust an Wurzellänge eingetreten, in C und NS wurden jedoch in diesem Zeitraum immerhin 56 bzw. 55% des jährlichen Feinwurzelverlustes registriert. Stickstoffdüngung förderte die Bildung weisser Feinwurzeln während die N-freie Düngung (V) die Mortalität weisser Wurzeln einschränkte. In V betrug die Mortalität weisser Wurzeln von Aug. 91 - Aug. 92 lediglich 8% des Abbaus aller Feinwurzeln im Vergleich zu 30% in C und 60% in NS. Insgesamt führte Duengung (NS und V) zu einem grösseren Durchmesser der Feinwurzeln.