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  • Titel
    Großräumige Wildbewirtschaftung, Fragmentierung von Lebensräumen und Ressourcenschutz : Großräumige Wildbewirtschaftung, Fragmentierung von Lebensräumen und Ressourcenschutz
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    7 Abb., 14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8871
  • Datensatznummer
    200056636
  • Quelle
  • Abstract
    Fragmentierung von Lebensräumen führt zwangsläufig zur Isolation, Gendrift und bei fehlendem Genaustausch zum Artentod. Jede weitere lineare Zerschneidung durch neue Verkehrsadern aller Art, durch Elektrotrassen, Windparks, Wasser- und Bergbau sowie der flächenmäßige Strukturwandel der Landnutzung und die Mobilität des Menschen und weitere Störpotentiale fördern Biodiversitätsverluste in zunehmendem Maße. Von einer Umkehr dieses Trends kann trotz politischer Willenserklärungen keine Rede sein. Das Rotwild ist jene Großwildart, die Fragmentierung und Isolation besonders ausgesetzt ist. An einer Reihe von Fallbeispielen auf dem Niveau einer Art (Fischotter, Rotmilan), einer Zönose (Greifvogelbesiedlung des Hakelwaldes) sowie des Landnutzungswandels (Umland des EG-Schutzgebietes Hakel) wird der Einfluß von Zerschneidung, Fragmentierung und landschaftsökologischem Wandel exemplarisch verdeutlicht. Wildbewirtschaftung auf möglichst großer Fläche kann als flankierende Maßnahme zum Erhalt von Biodiversität beitragen.