Titel
Oberflächenrauhigkeit als Ergebnis der Aggregatgrössenverteilung : 2. Mitteilung: Veränderung der Aggregatgrössenklassen durch erosiven Niederschlag
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Illustrationen
3 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200056472
Quelle
Abstract
Für sechs verschiedene, schluffreiche Böden wurde die Veränderung der Aggregatgrössenklassen durch Niederschlag untersucht. Die Messung der Oberflächenprofile wurde im Laserabtastverfahren mit einer Auflösung von 0,1mm vorgenommen. Zur Auswertung kamen das Profillängenverhältnis oder Rauheitsmass RZ und durch Anwendung der Fourier-Analyse die Teilrauheiten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilrauheiten - im Gegensatz zum Rauheitsmass - ein geeignetes Verfahren darstellen, den Anteil der Aggregatgrössenfraktionen an der Gesamtrauheit zu bestimmen. Dabei lassen die Ergebnisse den Schluss zu, dass - unabhängig von der Bodenart und der Vorgeschichte des Bodens - die kleinsten Aggregatklassen die labilsten Fraktionen darstellen. Für den Erosionsprozess bedeutet dieses, dass bei der Einregelung von Teilchen auch diese Fraktion beteiligt ist. Das Ausmass der Einregelung wird jedoch vor allem von der Bodenart bestimmt.