Titel
Über die notwendige Anzahl von Versuchsproben für die Ermittlung naturgesetzlicher Zusammenhänge
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1967
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
627
Datensatznummer
200056423
Quelle
Abstract
Es werden Zusammenhänge zwischen der üblichen, mathematisch betonten Methode statistischer Mittelwertsbildung und einem rein geometrisch arbeitendem Verfahren erläutert. Für dessen Gebrauch werden die zu beachtenden Eigenschaften herausgestellt und aus seiner praktischen Anwendung folgende Gesichtspunkte für die notwendige Zahl der Versuchsproben gewonnen: 1. Die extremen Punkte am Rande der Wertfolge nehmen keinen Einfluß auf den statistischen Mittelwert. Man kann sie daher aus der Betrachtung ausschließen. 2. Die kleinste notwendige Zahl an Proben hängt sehr von der Güte ihrer Streuung ab. 3. Die Zahl 5 sollte nie unterschritten werden, die Zahl von etwa 10 Proben ist anzustreben. 4. Das arithmetische Mittel ist nicht anzuwenden. Bei 5 Proben kann es um bis etwa 10 % vom statistisch einwandfreien Mittelwert abweichen. 5. Bei kleinen Probenzahlen ist das geometrische Verfahren vorzuziehen, da die Klasseneinteilung für das mathematische Verfahren Schwierigkeiten macht.