Titel
Forstschritte in der spektroskopischen Charakterisierung von Huminstoffen und ihre ökologische Relevanz
Verfasser
Erscheinungsjahr
1994
Illustrationen
44 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200056362
Quelle
Abstract
Nicht destruktive spektroskopische Methoden wie z.B. 13C- und 15N-NMR liefern wichtige Hinweise auf die Struktur von Huminstoffen. Mittels CPMAS-Technik können in der Feststoff-NMR Böden ohne vorherige Extraktion untersucht werden. 15N angereicherte Komposte zeigen im 15N-NMR-Spektrum, dass der Stickstoff im Boden im wesentlichen in Amid- und Peptid-Strukturen gebunden ist. Für die Untersuchungen des Humifizierungsprozesses in Waldböden wird ein kombinierter Ansatz von Fraktionierungstechniken und degrativen sowie nicht degrativen analytischen Methoden vorgestellt. Neben der Strukturanalyse liefert die 13C-NMR-Spektroskopie wichtige Hinweise über die Funktion von Huminstoffen. So können durch 13C angereicherte Xenobiotika die Bindungsformen auf molekularer Basis aufgeklärt werden. Die Molekuelfluoreszenz-Spektrometrie ist eine zerstörungsfreie, operativ einfache Methode, die hervorragend geeignet ist für die quantitative Charakterisierung der Metallionen-Komplexierung durch gelöste organische Substanzen in wässrigen Laubstreu-Extrakten (konditionale Stabilitätskonstanten, Metallbindungs-Kapazitäten).