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  • Titel
    Messung der Porengrössenverteilung quellschrumpfender Böden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200056359
  • Quelle
  • Abstract
    Eine Methodik für die Bestimmung der Porengrössenverteilung in Quell-Schrumpf-Böden wird beschrieben. Ungestörte Stechzylinderproben werden mit Wasser gesättigt und bei 1.5 MPa Spannung dräniert. Dann werden diese mit einer nichtpolaren Flüssigkeit (Xylol) gesättigt und die zurückgehaltene Menge dieser Flüssigkeit bei Spannungen niedriger als 1.5 MPa gemessen. Entsprechend wird mit ofentrockenen Proben verfahren. Die abgeleiteten Porengrössenverteilungen wurden mit den aus Wasserabnahme abgeleiteten Porengrössenverteilungen verglichen. Die Porengrössenverteilungen und deren relative Änderungen mit dem Wassergehalt wurden mit einigen Bodenkomponenten und Eigenschaften statistisch korriliert. Stabilitätsfaktor und die Summe von Montmorillonit und Vermikulit zeigten eine gesicherte Korrelation zur Porung. Ein höherer Stabilitätsfaktor führte zu relativ niedrigeren Änderungen (Verhältnisse) innerhalb der Porengrössenklassen < 10Mym und 0.2-10Mym, wenn die gesättigten Proben auf 1.5 MPa entwässert wurden. Im extrem trockenen Zustand korrelierten die relativen Änderungen gut mit den Gehalten an Montmorillonit und Vermikulit.