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  • Titel
    Darstellung des Bodengefüges durch Röntgenanalyse
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    16 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200056327
  • Quelle
  • Abstract
    Der Nutzen morphologischer Beobachtung der Bodenstruktur zur Beurteilung von Effekten der Bodenbearbeitung wird häufig durch den hohen Zeitaufwand bei der Probenpräparation eingeschränkt. Es wird eine schnelle Methode der Strukturanalyse auf der Basis von Röntgenbildern vorgestellt. Sie beruht auf der unterschiedlichen Abschwächung der Röntgenstrahlen beim Durchtritt durch Bodenporen bzw. die umgebende Bodenmatrix. Nach Digitalisierung der Röntgennegative von nicht imprägnierten Bodenkernen unter Verwendung eines Scanners und Digitizers fanden wir eine enge Beziehung zwischen der mittleren Lagerungsdichte des Kerns und dem mittleren Grauwert des digitalisierten Bildes unter der Voraussetzung gleicher Probenmaechtigkeit, gleicher Materialeigenschaften des Bodens sowie gleicher Strahlungsintensität und Filmempfindlichkeit. Der Einsatz eines universellen Bildverarbeitungssystems (DIAS) zur Quantifizierung von Bildkenngrössen durch Binarisierung. Skelettierung und Richtungskodierung zeigte, dass Röntgenbilder für die Analyse der räumlichen Verteilung, der Form und Orientierung von Bodenstrukturelementen geeignet sind. Die Resultate werden an Beispielen aus Bodenbearbeitungsexperimenten erläutert.