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  • Titel
    Bildung schlechtkristalliner bis amorpher Verwitterungsprodukte in stark bis extrem versauerten Waldböden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200056267
  • Quelle
  • Abstract
    Mit Hilfe röntgenographischer (RDA), röntgenfluoreszenzanalytischer (RFA), elektronenoptischer (REM, EDAX) und chemischer Analysen wurde versucht, die als Folge einer weitflächigen extremen Versauerung von Waldböden durch Silicatverwitterung gebildeten amorphen bis schlechtkristallinen Abbauprodukte mineralogisch und chemisch näher zu kennzeichnen. Die Untersuchungen erfolgen an fünf stark bis extrem versauerten Waldböden (verschiedene Parabraunerden, ein Parabraunerde-Pseudogley und ein Parabraunerde-Podsol) mit unterschiedlichem Ausgangsmaterial (Löss, Sandlöss und Geschiebesand/lehm) aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Wie die Ergebnisse zeigen, hat in den sehr stark bis extrem versauerten Oberböden sowie in den B-Horizonten von Waldstandorten eine starke Zerstörung von Tonmineralen und anderen Silicaten und damit verbunden eine Anreicherung schlechtkristalliner bis amorpher Verbindungen stattgefunden. Die gebildeten Abbauprodukte liegen zumeist als flächenhaft auftretende kieselsäurereiche Aggregatüberzüge und Verkittungen oder in Form von kleinräumigen Ausfällungen auf Mineraloberflächen vor. Neben Si enthalten die Überzüge auch geringe Anteile an Al und Fe.