Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Allelopathie als Wachstumsbremse bei Zierbäumen : Folgerungen aus der Fachliteratur
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12562
  • Datensatznummer
    200056101
  • Quelle
  • Abstract
    Als Allelopathie bezeichnet man die Produktion von Toxinen durch eine Pflanzenart zwecks Unterdrückung des Wachstums anderer Pflanzenarten. Aus der Literatur kann gefolgert werden, daß pflanzliche, bodenbedeckende Toxine die Nährstoffaufnahme konkurrierender Pflanzen beeinträchtigen indem sie Wurzelzellen, Wurzelhaare und Mycorrhiza beschädigen oder zerstören. Das Schadensausmaß wird offensichtlich durch die Bodenbeschaffenheit mitbestimmt, wobei ein hoher Tonanteil sich besonders nachteilig auswirkt. Wechselwirkungen allelopathischer Faktoren bestehen mit kompetitiven und Umwelteinflüssen. Das Mulchen und Entkrauten (ggf. mit Herbiziden) reduzieren allelopathische Effekte, Wettbewerbs- und Umweltstress. Reduzierte Allelopathie fördert die Nährstoffaufnahme und verringert den Düngungsbedarf.