Titel
Zur Verminderung des Oberflächenabflusses von verschlämmten Bodenoberflächen durch Regenwurmvorgänge und künstliche Vertikalporen
Verfasser
Erscheinungsjahr
1991
Illustrationen
5 Abb., 1 Tab., 16 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200055831
Quelle
Abstract
Das Ziel dieser Untersuchung war es, den Einfluss von Regenwurmgängen auf die Verminderung von Oberflächenabfluss während künstlicher Beregnung zu quantifizieren. Hierzu wurden zwei Versuchsserien durchgeführt, die erste unter Verwendung von Bodensäulen (Ap einer Parabraunerde), in denen Regenwürmer Gänge durch vorher produzierte Krusten an der Oberfläche hindurch gegraben hatten. Die zweite Serie bestand aus Abflusskästen, in denen nach der Verschlämmung der Bodenoberfläche mit Nadeln künstliche Gänge geschaffen worden waren. In allen Fällen führte das Vorhandensein von stabilen Gängen zu einer deutlichen Verringerung des Abflusses. Dabei wurde beobachtet dass Gänge mit Öffnungen kleiner als 5 mm schon innerhalb der ersten 15 Minuten der Beregnung erneut abgedeckt wurden, und somit in den Säulenversuchen zu keiner Perkolation führten. In den Versuchen mit Abflusskästen stellte sich eine hoch signifikante Korrelaltion zwischen der Anzahl von Gängen und der Abflussrate heraus, wobei die Behandlungen mit 5 % Hangneigung und einer Niederschlagsrate von 30 mm/h einen grösseren Effekt aufwiesen als die Behandlung mit 10 % Hangneigung und 60 mm/h Intensität.