Titel
Gefügeänderung bei Andosolen Südchiles als Folge der Nutzung seit der Rodung
Verfasser
Erscheinungsjahr
1990
Illustrationen
5 Abb., 2 Tab., 9 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200055808
Quelle
Abstract
Von drei Bodenformen vulkanischer Aschen in Südchile mit unterschiedlicher Nutzungsart und -dauer wurden Gefügeveränderungen im Vergleich zum Boden ungenutzter Sekundärwälder untersucht. Verglichen wurden Tiefenfunktionen der Porenanteile, der Eindringwiderstände und unabhängig davon die Lagerungskurven. Forstliche Nutzung mit Pinus radiata verminderte die Lagerungsdichte bei zunehmender relativer Festigkeit. Als Ursachen kommen Verwendung von Ochsengespannen bei Rodungsarbeiten und erhöhter Wasserentzug in Frage. Weide- und Ackernutzung führte zu Überkomprimierungen. Sie sind bei dem sehr hohen Porenanteil der Böden aus vulkanischen Aschen stärker als bei anderen Mineralböden, ohne dass wirtschaftliche Schwierigkeiten auftreten.