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  • Titel
    Bodenanalytische Diagnose von K- und Mg-Mangel in Fichtenbeständen (Picea abies Karst.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    6 Abb., 2 Tab., 18 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200055502
  • Quelle
  • Abstract
    Für 44 Fichtenbestände Südwestdeutschlands wurden signifikante Beziehungen zwischen den Gehalten an austauschbaren K, Mg, Ca und Al im Boden und den entsprechenden Gehalten der Nadeln nachgewiesen. Enge Zusammenhänge ergaben sich ausserdem zwischen dem austauschbaren Mg im Boden und dem Vergilbungsgrad älterer Nadeln. Anhand der in der Nadelanalyse gebräuchlichen Grenzwert wurden kritische Gehalte an austauschbaren Nährelementen im Boden abgeleitet. Für Mg liegt der Bereich akuten Mangels bei Gehalten microäquivalent/Gramm Boden. Die Bodenanalyse kann hierfür alternativ zur Nadelanalyse eingesetzt werden. Für K ist eine ähnliche scharfe Abgrenzung des Mangelbereiches nicht möglich. Bei Gehalten 2microäquivalent/Gramm Boden ist jedoch ein Auftreten akuten K-Mangels wahrscheinlich. Es kann aber auch bei höheren K-Gehalten (2-5 microaequivalent/Gramm Boden) K-Mangel auftreten. Für eine Diagnose von K-Mangel stellt die Bodenanalyse daher lediglich eine Orientierungshilfe dar.