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  • Titel
    Analyse unbehandelter Jungwaldbestände als Grundlage für neue Pflegekonzepte : Montagskolloquien
  • Paralleltitel
    The Analysis of Untreated Young Stands as the Basis for a New Approach to Protection
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200055446
  • Quelle
  • Abstract
    Vor dem Hintergrund der biologische Rationalisierung wird der Zustand bisher unbehandelter Jungwaldbestände analysiert, um die Frage zu beantworten, inwieweit solche Bestände für die Produktion von Qualitätsholz noch brauchbar sind. Bei den untersuchten Beständen handelt es sich um Stangenhölzer der Baumarten Fichte, Esche und Ahorn auf sehr produktiven Mittellandstandorten. Spezielle Beachtung findet die Frage, wann der erste Eingriff erfolgen muss. Bei der Fichte führt die vordringliche Problematik der Bestandesstabilität zur Empfehhlung, im Alter von 20 bis 40 Jahren erstmals einzugreifen. Am Beispiel einer Erstdurchforstung wird die praktische Anwendung der Begriffe Naturautomation und Konzentrationsprinzip gezeigt. Bei Esche und Bergahorn verbessert sich die Stabilität mit zunehmendem Alter auch ohne Eingriff relativ rasch; aufgrund der schlechten Reaktionsfähigkeit und der gewünschten kurzen Umtriebszeit drängt sich ein Ersteingriff bis spätestens Alter 30 auf. Falls eine gesicherte Verjüngung vorhanden war, kann somit während einer gewissen Zeit in Jungbeständen auf die Pflege verzichtet werden, ohne die Zielsetzung der Qualitätsholzproduktion zu gefährden. Danach muss jedoch gezielt eingegriffen werden.