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  • Titel
    Technische und oekonomische Rahmenbedingungen fuer den energetischen Einsatz von Holz
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6293
  • Datensatznummer
    200055059
  • Quelle
  • Abstract
    Zusammenfassend kann zu den Techniken und zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie folgt festgehalten werden: Die Technik von Holzfeuerungssystemen muss Art und Zustand der zur Verfuegung stehenden Sortimente weitestgehend beruecksichtigen, damit vor allem die Emissionsgrenzwerte im Betrieb eingehalten werden. Der technische Aufwand darf nicht zu weit getrieben werden, wenn die Gesamtanlage dauerhaft wirtschaftlich arbeiten soll. Systeme zur energietechnischen Nutzung von Holz und Holzresten sind in den Investitionskosten um den Faktor 3 bis 4 teurer als oel- oder gasbefeuerte Anlagen. Holz als Energietraeger kann deshalb nur wirtschaftlich sein, wenn u.a. a) der Brennstoff zu guenstigen Konditionen zur Verfuegung steht b) der Ueberwachungsaufwand vergleichsweise gering ist c) die Nutzungsstundenzahl moeglichst hoch liegt d) eine weitestgehende Energieveredelung, etwa in Form der partiellen Stromerzeugung, erfolgt. Komplexe Systeme zur Energiegewinnung aus Holz gibt es nicht "von der Stange". Jede Anlage ist letzlich ein Unikat und erfordert die sorgfaeltige Planung durch den erfahrenen und lieferantenunabhaengigen Planer. Werden die skizzierten technischen und oekonomischen Rahmenbedingungen beachtet, dann ist Holz nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Alltagspraxis ein umweltfreundlicher, importunabhaengiger und dauerhaft wirtschaftlicher Energietraeger.