Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Pflanzenbauliche Überlegungen zur Weidenrindenproduktion
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6293
  • Datensatznummer
    200055007
  • Quelle
  • Abstract
    Die Produktion von Weidenrinde ist sowohl abhängig von der Pflanzgutwahl als auch von ökologischen Gegebenheiten, Pflanzungen zur Drogenproduktion können nach den Prinzipien des Kurzumtriebs bewirtschaftet werden. Weiden sind ein wertvoller Teil des Ökosystems wegen ihrer wachstumsbedingten Faehigkeit zur CO2-Fixierung, der Befaehigung zur Nutzung ueberschluessiger Nährstoffe, ihrer Unkrauttoleranz und Attraktivität für Vögel, Insekten und Bodenfauna. Vorsicht ist geboten, um der Aufnahme von Schwermetallen wie z.B. Cadmium vorzubeugen. Salicinreiche Sorten können mit Hilfe der Mikrovermehrungstechniken relativ schnell fuer den Anbauer verfügbar gemacht werden. Weidepflanzungen müssen durch Zäune vor Wildverbiss, insbesondere durch Reh- und Rotwild, geschützt werden. Langzeitverträge zwischen Produzenten der Weiderinde und der Pharmazie wären hilfreich und können durch die Europäische Gemeinschaft gefördert werden, wenn stillgelegte Flächen genutzt werden. Weitere Forschung ist notwendig, um die Kosten der Produktion, der mechanischen Ernte und Nacherntebehandlung von Weidenrinde bewerten zu können.