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  • Titel
    Fängigkeit von differenziert bestückten Borkenkäferpheromonfallen in einem niedersächsischen Forstgebiet bei Hannover während der Jahre 1992 und 1993
  • Paralleltitel
    Captivity of pheromone bark beetle traps differently baited set up in a forest area of Lower Saxony, near Hanover, in 1992 and 1993
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3718
  • Datensatznummer
    200054998
  • Quelle
  • Abstract
    In den Jahren 1992 und 1993 wurden 24 schwarze Theysohn-Schlitzfallen mit Kombinationen von synthetischen Borkenkäferlockstoffen, Pheroprax, Chalcoprax, Linoprax und Cembrax, auf ihre Fängigkeit getestet. Zum Vergleich wurden Fallen mit Einzelbestückung und Zweifachkombinationen von Pheroprax + Cembrax und Linoprax + Cembrax sowie zwei Fallen ohne Lockstoff in einem 24 ha großen Forstgebiet aufgestellt. Mit den Fallen wurde die Flugaktivität der angelockten Scolytiden ermittelt. Die erhaltenn Fangzahlen von Ips typographus, Pityogenes chalcographus, Xyloterus lineatus und X. domesticus wurden wochentlich registriert und in Verbindung mit der unterschiedlichen Pheromonbestückung der Fallen diskutiert. Von den drei letzgenannten Arten wurde der Fang von Männchen und Weibchen getrennt bewertet. In einzeln mit Peroprax bestückten Fallen fanden sich die meisten Buchdrucker pro Falle. Ihr Anteil nahm 1993 um 9% gegenüber dem Vorjahr zu. Für den Kufperstecher waren die vierfach kombinierten Pheromonfallen etwas fängiger als die einzeln mit Chalcoprax bestückten Fallen. Auch Xyloterus-Arten bevorzugten die vierfach kombinierten Pheromonfallen gegenüber solchen, die nur Linoprax enthielten. Die Anzahl der gefangenen Ambrosiakäfer wurde im Verlauf von 5 Jahren stark reduziert. In beiden Untersuchungsjahren wurden neben den gezielt geköderten Scolytiden 252 Käferarten aus 49 Familien registriert, von denen 10 Arten eine Pheromonpräferenz erkennen ließen. Der Beifang betrug jährlich 0,6-0,7% der Gesamtzahl an gefangenen Käfern. Zu 85-87% war der Kupferstecher am Gesamtfang beteiligt. Der Buchdrucker hatte einen Anteil von 11-14% an der Gesamtausbeute.