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  • Titel
    Die volkswirtschaftliche Bewertung der forstlichen Produktion anhand des Zuwachses - eine Machbarkeitsstudie für Österreich
  • Paralleltitel
    Valuation of the increment as a measure of forestry output along with national accounts - a feasibility study for Austria
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    56 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200054925
  • Quelle
  • Abstract
    Die Implementierung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen in Österreich wird künftig eine Bewertung der forstlichen Produktion nach Maßgabe der Zuwachsleistung erforderlich machen. Das Östereichische Statistische Zentralamt (ÖSTAT) hat eine entsprechende Machbarkeitsstudie durchführen lassen. In der Arbeit werden die formalen Rahmenbedingungen und Bewertungsvorschriften dargelegt und die Besonderheiten der forstlichen Produktion analysiert. Eine entsprechende naturale Datenbasis betreffend den Holzzuwachs kann praktisch nur über die Österreichische Waldinventur hergeleitet werden. Das Inventurkonzept bedingt, daß die Zuwachsgrößen jeweils nur als gewichtete, mehrjährige Mittelwerte im Abstand von 6 (künftig 7) Jahren verfügbar sind. Durch den Zuwachs bedingte Änderungen in der Sortenstruktur können dabei über Sonderauswertungen und Modellrechnungen prinzipiell erfaßt werden. Für die Herleitung von Holzpreisen am Stock sind die Werte der Agrarpreisstatistik um die durchschnittlichen Holzerntekosten zu verringern. Es wird eine größere Zahl alternativer Bewertungsansätze beschrieben und hinsichtlich ihrer Ergebnisse dokumentiert. Für den Zeitraum 1988 bis 1996 schwanken die so ermittelten Produktionswerte zwischen 5,3 und 11,7 Mrd. öS zu jeweiligen Preisen. Für das Jahr 1996 liegen die Ergebnisse zwischen 5,9 und 8,0 Mrd. öS.