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  • Titel
    Über die aufrechten Berg-Kiefern im Wimbachgries - Nationalpark Berchtesgaden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6322
  • Datensatznummer
    200054922
  • Quelle
  • Abstract
    Im Wimbachtal, einem Hochtal zwischen Watzmann- und Hochkaltermassiv (Nationalpark Berchtesgaden) sind aufrechte und kriechende Formen der Berg-Kiefer (Pinus mugo) in unmittelbarer Nachbarschaft anzutreffen. Die Frage, ob es sich hier um eine oder zwei verschiedene Arten der Bergkiefer, Latsche und Moorbergkiefer, oder sogar um ein endemisches Vorkommen der in den Pyrenäen beheimateten Haken-Berg-Kiefer handelt, ist noch nicht geklärt, ist aber u.a. bei Generhaltungsmaßnahmen wichtig. Neben Untersuchungen der Zapfenform (als wichtiges Unterscheidungsmerkmal) wurde erstmals nach Unterschieden in den Erbanlagen zwischen streichenden und aufrechten Formen mittels isoenzymatischer und molekulargenetischer Methoden gesucht. Die Zapfenform spricht dafür, daß es sich im Wimbachgries überwiegend um Latsche (Pinus mugo ssp. mugo) handelt, unabhängig von der Wuchsform. Genetische Unterschiede zwischen aufrechten und kriechenden Exemplaren wurden auch nicht festgestellt. Es wird deshalb angenommen, daß die unterschiedlichen Formen der Berg-Kiefer im Wimbachgries überwiegend Spielarten einer Unterart u.zw. der Latsche (Pinus mugo ssp. mugo) sind. Ein endemisches Vorkommen der Haken-Ber-Kiefer kann aufgrund der Ergebnisse ausgeschlossen werden. Die sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen für die Generhaltung werden diskutiert.