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  • Titel
    Auswirkungen der Bestandeskalkung auf chemische Kennwerte des Oberbodens und die Ernaehrungslage des Fichtenbestandes
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    4 Abb., 3 Tab., 11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5130
  • Datensatznummer
    200054721
  • Quelle
  • Abstract
    Fuenf Jahre nach einer Bodenschutzkalkung mit kohlensaurem Magnesiumkalk wurden die Auswirkungen auf den chemischen Bodenzustand, die Feinwurzelbiomassen sowie die Elementgehalte in Feinwurzeln und Nadeln 65jaehriger Fichten studiert. Die Kalkung hat im Gesamtprofil bis 40 cm Tiefe das Risiko versauerungsbedingter Al-Toxizitaet und Al-induziertem Naehrstoffmangel vermindert. Die basische Wirkung des Kalkes beschraenkte sich auf die Humusauflage und 0 - 5 cm Mineralbodentiefe. Die grundsaetzliche Gefahr, durch eine Kalkung saurer Waldboeden latenten K- Mangel zu verschaerfen, wurde ersichtlich, hatte jedoch in diesem Fall keine negativen Folgen fuer die Ernaehrungssituation. Die positiven Effekte aeusserten sich ferner in der Revitalisierung von Mg-Mangelsymptomen im Kronenbereich und einer Verbesserung der schwachen N- und P-Versorgung. Zwar wurde ein tendentieller Rueckgang der Feinwurzelbiomasse konstantiert, doch erwies sich das Wurzelsystem im Gesamtprofil gerade nach der Kalkung als ausreichend funktionsfaehig fuer die Versorgung des Bestandes.