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  • Titel
    Einträge organischer Kohlenstoffverbindungen in Waldökosysteme
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    8 Abb., 5 Tab., 28 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5130
  • Datensatznummer
    200054712
  • Quelle
  • Abstract
    Organische Inhaltsstoffe im Freiland- und Waldniederschlag werden bisher noch sehr wenig untersucht. Man kennt zwar ueber 200 identifizierbare Stoffe in der Waldluft, sowohl waldbuertige als auch anthropogen zugefuehrte, im Niederschlagswasser selbst sind solche Untersuchungen bislang kaum durchgefuehrt worden. Es uebersteigt einfach die Moeglichkeiten der Spurenanalyse in routinemaessig durchgefuehrten landesweiten Messprogrammen. In diesem Bericht wird ueber einfache analytische Moeglichkeiten referiert, die das in NRW seit 1982 betriebene Messnetz zur Messung des Kationen- und Anioneneintraege anorganischer Stoffe sinnvoll um organische Komponenten ergaenzen. Die Ionenausschlusschromatographie erlaubt die Messung von niederkettigen Carboxylsaeuren (Ameisensaeure, Essigsaeure). Da diese Saeuren sehr rasch abgebaut werden koennen, ist eine unmittelbare Analyse nach Probenahmen bzw. der Zusatz von Bioziden in das Sammelgefaess noetig. Bei 40 Probenahmen zwischen Juni und November 1989 wurde allgemein oefter Ameisensaeure als Essigsaeure in den Proben wiedergefunden. Im urbanen Freilandniederschlag findet sich haeufiger und mehr Carboxylsaeure als im Freilandniederschlag des Waldes, hier wiederum mehr als im Waldniederschlag von Buche und Fichte, wo offenbar der bakteriell bedingte Abbau beschleunigt ablaeuft. Depositionsraten lassen sich aus den vorliegenden Messwerten nicht ableiten. Die Konzentrationen bewegen sich zwischen den Polen.